ATLANTOI® Räucherungen

Die Geschichte vom Räuchern

Verwendungen von Räucherwerk in den frühen Hochkulturen


Griechenland
Schon die Minoer hatten Kenntnis von kostbaren Düften. Harze, Öle und edle Hölzer wurden zu Ehren der Großen Mutter in ihren Tempeln verbrannt. Durch den weitreichenden Seehandel der Minoer mit Ägypten und Arabien stand ihnen der ganze Reichtum östlicher Gewürze und Harze zur Verfügung.

Schon die Minoer hatten Kenntnis von kostbaren Düften. Harze, Öle und edle Hölzer wurden zu Ehren der Großen Mutter in ihren Tempeln verbrannt. Durch den weitreichenden Seehandel der Minoer mit Ägypten und Arabien stand ihnen der ganze Reichtum östlicher Gewürze und Harze zur Verfügung.

Die Rauchopfer der Festlandgriechen dagegen waren eher bescheiden. Homer schreibt über die Helden von Troja, dass sie wohlriechende Hölzer wie Zeder, Myrthe und Zitrusbäume kannten.

Später importierten die Griechen ihren Weihrauch aus Arabien. Sie pflegten ihn zusammen mit anderen Opfern wie Fleisch und Früchten, aber auch allein zu Ehren ihrer Götter zu verbrennen.

Die Griechen griffen aber auch auf ganz natürlichen Rauch zurück. Von der delphischen Pythia wird berichtet, dass sie auf einem Dreifuß über einer Felsspalte saß, durch die schwefeliger Rauch des Vulkans drang. Dadurch berauscht verkündete sie dann Apollos Orakelsprüche. Wir erkennen an diesem Beispiel, das Rauch auch verwendet wurde, um sich in Trance zu versetzen.

Im Tempel des Asklepios versetzten Priester zu heilende Kranke durch Rauch und Drogen in einen heilenden Schlaf, in dem sie von Gott Asklepios gesendete Träume empfingen. Anhand dieser Träume konnten die Priester dann die Diagnose erstellen.

Räuchermischungen wurden praktisch in jedem Tempel und bei jedem Ritual verbrannt. In Olympia vor dem Altar des Zeus, in Delphi vor dem Altar des Apollon, aber auch auf Altären von Artemis, Aphrodite und Dyonisos und vor allem bei den Eleusischen Mysterien zu Ehren der Großen Mutter in Eleusis.

Weihrauch wurde vor dem Beginn der Olympischen Spiele geopfert und vor jeder Art Wettkampf, um die Götter zu ehren und den Sieg zu erbitten.



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