ATLANTOI® Räucherungen

Die Herstellung von Räucherungen

Die einzelnen Zutaten für Räuchermischungen kauft man am besten in gut sortierten Fachgeschäften. Wer mit dem richtigen Sammeln und Trocknen von Kräutern vertraut ist, kann natürlich auch gerne die heimischen Räucherzutaten wie Salbei, Rosmarin, Thymian oder Wacholder im Garten und in der freien Natur beschaffen.

In manchen alten Rezepten sind auch giftige Zutaten für Räucherungen aufgelistet. Es ist jedoch empfehlenswert, diese nicht zu verwenden, sondern sie durch ungiftige Alternativen zu ersetzen.

Es empfiehlt sich, die Zutaten in Gläsern aufzubewahren. Sie müssen völlig trocken und möglichst fein gemahlen sein. Die meisten alten Rezepte schreiben das Zermahlen der Räucherzutaten im Mörser vor. Für manche Zutaten ist das durchaus auch heute noch geeignet, für manche sehr harte und trockene Substanzen wie z. B. Iriswurzel würde ich aber eher eine elektrische Kaffeemühle vorschlagen. Um eine klebrige Konsistenz der Räuchermischung zu erreichen, kann man Honig oder einige Tropfen aromatisches Öl hinzufügen.

Es gibt verschiedene Arten von Räucherwerk:
die Pulverform, Räucherpaste oder Kräuter.

Pulver verbrennt ziemlich schnell und kann durch manche Zutaten einen bitteren Rauch hinterlassen. Die Räucherpaste wird durch Honig oder Ähnliches gebunden, kann sehr genau dosiert werden und hinterlässt beim Verbrennen keinen bitteren Brandgeruch. Wir wissen, dass z. B. das Kyphi der alten Ägypter in Pastenform hergestellt wurde. Je mehr Holz der Räucherung zugesetzt wird, umso größer ist das Risiko eines bitteren Brandaromas.

Früher wurden den Räuchermischungen oft auch Sägemehl oder Salpeter zugesetzt. Sie sollten die Mischung brennbarer machen. Das ist heute nicht mehr notwendig, da alle im Handel erhältlichen Räucherkohlen Salpeter enthalten und somit gut und gleichmäßig brennen, was auch ein erfolgreiches Abbrennen der Räuchermischung garantiert.



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