ATLANTOI® Räucherungen

GESCHICHTE

Verwendungen von Räucherwerk in den frühen Hochkulturen

Die Hebräer
Auch bei den Hebräern hat das Räuchern eine lange Tradition, deren Ursprung aus Babylon und dem alten Ägypten kommt. Wie wir wissen, haben sie ja lange Zeit unter der Herrschaft dieser beiden Reiche gelebt und wurden dort von den pompösen Ritualen inspiriert. Und so begannen nun auch die jüdischen Priester, aufwendigere Zeremonien zu Ehren ihres Gottes Jahwe abzuhalten, bei denen sie duftendes Räucherwerk wie Myrrhe, Galbnum und Olibanum verbrannten.

Dies mögen sie wohl auch deswegen getan haben, um das Volk davon abzuhalten, sich anderen Göttern wie Ishtar, Isis und Hathor zuzuwenden, nur weil in deren Tempeln prachtvollere Feste gefeiert wurden.

Auch die Hebräer kannten bereits die reinigende Wirkung von Weihrauch. Schon Aaron soll mit Räucherwerk die Pest bekämpft haben. Es ist aber auch überliefert, dass man Fleisch über aromatischen Hölzern zubereitete, dass man üppige Parfums liebte und bei Begräbnisse die Toten mit kostbaren Ölen salbte. Besonders bei den Reinigungsritualen der Frauen wurden kostbare Duftstoffe in großen Mengen verbrannt.

© 2029 Tarla R. Teser & Maria Paller | ATLANTOI®